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Aufmerksamkeit anstrcngt. Wie schön ist so etwas, gemalt
— wie viel schöner, erlebt! —
Der Mantel der Nacht wurde dünner und kühler — dieMorgenlust wehte lebendig an die Brust —- die Lerchen meng-ten sich unter die Nachtigallen und unter die singenden Ruderlcute
— und er hörte hinter seiner lichtcrn Binde die frohen Ent-deckungen der Freunde, die in den offnen Städten der Uferdas Menschengewühl auflcben und an den Wasserfällen derBerge bald Himmclroth, bald Nebel wechseln sahen. — End-lich hing die zerlegte Morgcnröthc als eine Frnchtschnur vonHcspcridcnäpfeln um die fernen Kastanicngipfcl; und jetzt stie-gen sic ans Isoln beiin ans.
Der verhangne Träumer hörte, als sie mit ihm die zehenTerrassen des Gartens hinanfgingcn, neben sich den einath-mcnden Seufzer des Frcndcnschauders und alle schnelle Gebetedes Staunens; aber er behielt standhaft die Binde und stiegblind von Terrasse zu Terrasse, von Orangendüftcn durchzogen,von höhern freicrn Winden erfrischt, von Lorbccrzweigcn um-flattert — und als sie endlich die höchste Terrasse erstiegenhatten, unter der der Sec 60 Ellen tief seine grünen Wellenschlägt, so sagte Schoppe: jetzt! jetzt! — Aber Cesara sagte:„Nein! Erst die Sonne!" Und der Morgenwind warf dieSonne leuchtend durchs duuklc Gezweig empor, und sie flammtefrei auf den Gipfeln — und Dian zerriß kräftig die Bindeund sagte: „schau umher!" „O Gott!" ries er selig erschrocken,als alle Thüren des neuen Himmels aufsprangcn und der Olympder Natur mit seinen tausend ruhenden Göttern um ihn stand.Welch eine Welt! Die Alpen standen, , wie verbrüderte Riesender Vorwclt fern in der Vergangenheit verbunden beisammenund hielten hoch der Sonne die glänzenden Schilde der Eis-