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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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schlimme hält wie cs alle seltene Pctrcsakta für Tcnfels-glieder nimmt so wohnte umgekehrt in ihm immer nebender Bewunderung die Liebe an, und seine Brust wurdeimmer zugleich weit und warm. Freilich hält jeder Jüng-ling und jeder große Mensch, der einen andern für groß an-fieht, ihn eben darum für zu groß. Aber in jedem edclnHerzen brennt ein ewiger Durst nach einem edlern, im schönennach einem schönem; es will sein Ideal außer sich in körper-licher Gegenwart, mit verklärtem oder angenommenem Leibeerblicken, um cs leichter zu erstreben, weil der hohe Menschnur an einem hohen risist, wie man Diamanten nur an Dia-manten glänzend macht. Will hingegen ein Literator, einKleinstädter, ein Zeitungsträgcr oder Zeitungsschreiber einengroßen Kopf zu Gesicht bekommen, und ist er ans einen gro-ßen Kopf eben so ersessen wie auf eine Mißgeburt mit dreiKöpfen oder aus einen Pabst mit eben so viel Mützenoder auf einen ausgcstopstcn Haifisch ober auf eine Sprach-nnd Buttermaschine: so thut er's nicht, weil ein warmes, sei-nen inneren Menschen beseelendes Ideal von einem gro-ßen Manne, Pabste, Haifische, Dreikopse und Buttermodelleihn drangt und treibt, sondern weil er früh Morgens denkt:es soll mich doch wundern, wie der Kauz anssicht," und weilcr's Abends bei einem Glase Bier berichten will.

Albano blickte am User mit steigender Unruhe über dasglänzende Wasser nach dem heiligen Wohnplatze der vergange-'neu Kindheit, der vergangenen Mutter, der weggezvgenenSchwester hin die Frcudcnlicdcr schwammen aus den fernenBarken her und berauschten ihn jede laufende Welle, dieschäumende Brandung trieb eine höhere in seinem Busen auf