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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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scheu. Hier stand der edle Jüngling, das beseelte Angesichtvoll Abcndroth, mit cdeln Bewegungen des Herzens, und scus-zetc nach dem verhüllten Vater, der ihm bisher mit Sonnen-kraft, wie hinter einer Ncbclbank, den Tag des Lebens warmund licht gemacht. Dieses Sehnen war nicht kindliche Liebe diese gehörte seinen Pflcgecltern an, weil kindliche nur ge-gen ein Herz entsteht, woran wir lange lagen, und das unsgleichsam mit den ersten Herzblättern gegen kalte Nächte undheiße Tage beschirmte seine Liebe war höher oder seltener.Ucbcr seine Seele war der Ricscnschatten des väterlichen Bil-des geworfen, der durch Gaspards Kälte nichts verlor; Dianverglich sic mit der Ruhe aus dem erhabenen Angesichte derJuno Ludovici; und der warme Sohn verglich sie mit einerandern schnellen Kälte, die im Herzen oft neben zu großerfremder Wärme cinsällt, wie Brcnnspiegcl gerade in den Hei-stern Tagen matter brennen. Ja er hoffte sogar, er vermögevielleicht dieses so quälend ans Eisfeld des Lebens angefrorneVatcrhcrz durch seine Liebe abzulöscn; der Jüngling begriffnicht, wie einem treuen warmen Herzen zu widerstehen sei,wenigstens seinem.

Dieser Heros, in der ländlichen Karthause und mehr unterder Vorwelt als Mitwelt ausgewachsen, legte an alles antedi-luvianischc Niescncllcn; die Unsichtbarkeit des Ritters machteeinen Thcil von besten Größe aus, und die Mosisdecke verdop-pelte den Glanz, indem sie ihn vcrhing. Überhaupt zogunfern Jüngling ein sonderbarer Hang zu übermäßigen Men-schen hin, wovor sich andere entsetzen. Er las die Lobredenans jeden großen Menschen mit Wollust, als wären sie auf ihn;und wenn das Volk ungewöhnliche Geister eben darum für