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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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aufgedcckt getragne Leiche war: so fragt' er erschrocken undschnell die Freunde:sieht mein Vater so aus?"

Was ihn nämlich mit so heftigen Bewegungen der Inselzntrcibt, ist Folgendes: Aus Isoln belln hatt' er die dreiersten irdischen Jahre mit seiner Schwester, die nach Spanien,und neben seiner Mutter, die unter die Erde ging, mitten inden hohen Blumen der Natur liegend, süß vertändelt und ver-träumt^ die Insel war für den Morgcnschlummcr des Lebens,für seine Kindheit, Raphaels übermaltes Schlafgemach gewesen.Aber er hatte nichts davon im Kopfe und Herzen behalten alsin diesem ein schmerzlich-süßes tiefes Aufwallen bei dem Na-men, und in jenem das Eichhorn, das als Familienwap-pcn der Borromäer' ans der obersten Terrasse der Insel steht.

Nach dem Tode der Mutter versetzte ihn sein Vater ansder welschen Blumenerde > einige blieb an den Pfahlwurzelnhängen in den deutschen Reichssorst, nämlich nach Blu-menbühl im Fürstenthum Hohenflicß, das den Deut-schen so gut wie unbekannt ist; hier ließ er ihn im Hanseeines biedern Edclmannes so lange erziehen, oder deutlicherund allegorischer, er ließ hier die pädagogischen Kunstgärtnerso lange mit Gießkannen, Jnokulirmcffcrn und Gartcnschccrenum ihn laufen, bis sic an den hohen schlanken Palmbaum voll' Sagomark und Schirmstachcln mit ihren Kannen und Schee-len nicht mehr langen konnten.

Jetzt soll er nach der Rückreise von der Insel aus demFeldbecte des Landes in den Loh- und Trcibkübcl der Stadtund auf das Gestelle des Hofgartcns kommen, mit einem Wortenach Pestitz, der Universität und Residenzstadt von Hohcn-flicß, deren Anblick sogar bisher sein Later ihm hart verbotenhatte.