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Und morgen sicht er diesen Vater zum — erstenmal! —Er mußte brennen vor Verlangen, da sein ganzes Leben eineAnstalt zu dieser gemeinschaftlichen Landung war, und seinePflcgceltern und Lehrer eine chalkographischc Gesellschaft wa-ren, die den Antor seines Lcbcnsbuches so herrlich vor dasTitelblatt in Kupfer stach. Sein Vater, Gaspard de Cesara,Ritter deS goldnen Vließes (ob spanischer oder österreichischer,wünscht' ich selber genauer zu wissen), ein vom Schicksal drei-schneidig und glänzend geschliffner Geist, hatte in der Jugendwilde Kräfte, zu deren Spiel nur ein Schlachtfeld oder Kö-nigreich geräumig gewesen wäre, und die sich im vornehmenLeben so wenig bewegen konnten als ein Scekrakcn im Hafen— er stillte sie durch Gastrollen in allen Ständen und Lust-nnd Trauerspielen, durch das Treiben aller Wissenschaften unddurch eine ewige Reise — er wurde mit großen und kleinenMenschen und Höfen vertraut und oft verflochten, zog aberimmer als ein Strom mit eignen Wellen durchs Weltmeer. —Und jetzt, nachdem er die Land- und Seereise um das Leben,um dessen Freuden und Kräfte und Systeme gemacht, fährt er(besonders da ihm der Affe der Vergangenheit, die Gegenwart,immer nachläust) in seinem Studircn und im geographischenReisen fort, aber stets für wissenschaftliche Zwecke, wie er denneben die europäischen Schlachtfelder bereiset. Ucbrigcns ist ergar nicht betrübt, noch weniger froh, sondern gesetzt, auchhasset und liebt, oder tadelt und lobt er die Menschen so wenigwie sich, sondern schätzet jeden in seiner Art, die Taube inihrer und den Tiger in seiner. Was oft Rache scheint, istblos das harte kriegerische Durchschreiten, womit ein ManuLerchcneicr und Achren crtritt, der nie fliehen und fürchtenkann, sondern nur anrückcn und stehen.-