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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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viele gewünscht, er wäre von Marmor und stände mit alternversteinerten Göttern entweder im Farnesischcn Pallast oder imKlemcntinischen Museum oder in der Villa Albani; ja hattenicht der Bischof von Novnru mit seinem Degen an der Seitevor wenigen Stunden bei Schoppen, der zuletzt ritt, nachge-sragt, wer cs sei? Und hatte nicht dieser mit einer närrischenQuadratur seines Runzeln-Zirkels um die Lippen weitläuftigversetzt (um dem geistlichen Herrn Licht zu geben):mein Te-lcmach ist's, und ich mache den Mentor dabei ich bin dieRändelmaschinc und der Prägstock, der ihn münzt derGlättzahn und die Plattmühlc, die ihn bohnt der Mann,der ihn regelt?"

Die jugendlich warme Gestalt Ccsara's wurde durch denErnst eines nur in die Zukunft vertieften Auges und einesmännlich-festgeschlosscncn Mundes und durch die trotzige Ent-schlossenheit junger frischer Kräfte noch mehr veredelt; erschiennoch ein Brennspiegcl im Mondlicht, oder ein dunkler Edel-stein von zu vieler Farbe zu sehn, den die Welt, wie andereJuwelen, erst durch Hohlschleifcn lichtet und bessert.

In dieser Nähe zog ihn die Insel, wie eine Welt die an-dere, immer heftiger an. Seine innere Unruhe stieg durch dieäußere Ruhe. Noch dazu stellte Dian, ein Grieche von Ge-burt und ein Künstler, welcher lkolu llelln und Isoln mnäreöfters umschifft und nachgezcichnct hatte, ihm diese Prachtkcgelder Natur in feurigen Gemälden näher vor die Seele; undSchoppe gedachte des wichtigen Menschen öfters, den der Jüng-ling morgen zum erstcnmalc sehen sollte. Als man unten aufder Gasse einen sestschlasenden Greis vorübcrtrug, dem dieuntcrgehcnde Sonne Feuer und Leben in das markige stark-gegliederte Angesicht warf, und der eine nach italiänischer Sitte