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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
Entstehung
Seite
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Welt-Meer geschöpftes Glas Wasser rein und hell zn sehnscheint. Auch über den festen Mainzer, der, ungleich demRevoluzionhaufen, nicht nur Segel, sondern auch Ankerhatte, regierte ein Geist der Zeit, oder vielmehr ein Geist desVolks, er war ein Deutscher.

Ich sehne mich wieder, sagte der Graf, nach der gro-ßen Corday; ihr Bild vor mir thnt mir so wohl, wie derjetzige Donner über uns, cs blickt ja so heiter-ruhig, als war'cs das Urbild, in die Blitze."

Den dritten Tag der Gefangenschaft den Corday denzweiten nach ihrer thätigcn Vorbereitung zur innern Ruhenennt schrieb sic die unvergeßlichen Briefe an Barbarouxund an ihren Vater. Jhr Urthcil darin über den todtcu Ma-rat hatte noch die alte feste Strenge, von keiner Weichherzig-keit für eine Leiche bestochen. Aus gleiche Weise gab sic demRevoluziontribunal auf die Frage: wie sie Marat für ein Un-geheuer halten können, da er ihr, nach ihrer schriftlichen Klageüber Verfolgung, den Zutritt gestattet, zur Antwort:wassei denn das, gegen sie menschenfreundlich, und gegen alleMenschen cin Wüthrich gewesen zn scyn?" Sie bat in ihremzweiten Briese ihren Vater um Verzeihung ihrer Ansopferung,und sagte:Freuen Sie sich, daß Sie einer Tochter das Le-ben gaben, die zu sterben weiß. Mich beweine keiner meinerFreunde! Jhre Thräncn würden mein Andenken beflecken, undich sterbe glücklich."

Den Brief an Barbaroux endigte sie mit den Worten:morgen um 5 Uhr sängt mein ProzeI an, und ich hoffe andemselben Tage in Elysium mit Brutus und einigen andernAlten zusammen zu kommen; denn die Neuern reizen, da sieso schlecht sind, mich nicht."

Jean Nanl's ansgcw. Werke. XV.

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