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zugleich sic bewundert und getadelt hatte. Mau bot ihm fürVerstummen leibliche Freiheit au; er verwarf den eklen Köder,und sprach nicht nur fort, sondern drang durch Briefe bei denWohlfahrt- und Sicherheit-Ausschüssen, und bei dem Präsiden-ten nnd dem öffentlichen Ankläger des Nevoluzion-Tribuna-lcs immer wärmer darauf, daß man ihn vor Gericht bc-schcide.-Endlich erfüllte man ihm am 10. Oktober mor-
gens seine Forderung; Abends 4 Uhr war er da, wo er hin-gchörte, im Lande einer dauerhaften Freiheit, bei dem Genius,der ihn mit diesem himmlischen Herzen herunter geschickt.
Und kein Deutscher vergesse ihn! — Aber wie wird allesim Rauschen der fortzichcndcn Zeit übcrtäubt und vergessen!Welche hohe Gestalten stiegen nicht aus dem unreinen Strome,nnd glänzten und sanken, wie Wasserpflanzen in die Höhe ge-hen, um zu blühen, und dann, mit Früchten beladen, unter-sinkcn." — —
Ich fuhr fort: Er starb rein und groß zugleich. Dießwar schwer in einer Zeit, wie die scinigc; denn durch die ge-waltsamen cinmüthigcu Bewegungen eines Volks wird leichtdas zarte moralische Urthcil, wie durch ein Erdbeben dieMagnetnadel, entkräftet und verrückt. Der Geist der Zeit, vonwelchem jeder durch seinen einzelnen sich rein zu halten glaubt,besteht ja aus nichts, als vielen einzelnen Geistern; und jederist früher der Schüler, als der Lehrer des Jahrhunderts, wiefrüher ein Sohn, als ein Vater; nur aber daß, weil wir dieFarbe des säkularischen Geistes blos in großen Massen spüren,jene uns aus den einzelnen Wesen, woraus sic allein zusam-menfließt, verschwindet; wie ein einziges, aus dem grauen
Frankreich 1. e.