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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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menen Stuhllehne eines Spielers stehen bleibt, mit demWunsche, daß er durchaus gewinne.

Der Tornado des Säknlums, der eiskalte Sturm desTerrorismus fuhr endlich aus der heißen Wolke, und schlug 'das Leben nieder. Nicht die, deren Vermögen oder Leben ge-opfert wurde, litten am bittersten, sondern die, denen jederTag eine große Hoffnung der Freiheit nach der andern mor-dete, die in jedem Opfer von neuem starben, und vor die sichallmalig das weinende Bild eines sterbenden, von Ketten undVampyren umwickelten Reichs als Preis aller Opfer gekrümmthinstellte! Dieses Todtcnbild rückte, als am 31. Mai dieletzten Republikaner, die Girondisten, den leiblichen und gei-stigen Plebejern das Feld nicht zum Besäen, sondern zum Ver-heeren räumen mußten, am schmerzlichsten nahe an ein großesweibliches Herz.

Als Louvct mit andern von der Bergpartei am 31. Maiverjagten Republikanern in Cacn bei Barbaroux wohnte: sokam öfters eine schöne stolze Jungfrau, von einem Bedientenbegleitet, dahin, und wartete im Saale auf Barbaroux miteiner scheinbaren Vorbitte für einen ihrer Verwandten, wicwolin der wahren Absicht, die verjagten Republikaner näher zuprüfen. Die Jungfrau war schon unter die Unsterblichen ge-gangen, da sich Louvct ihrer wieder erinnerte, als einer hohenGestalt voll jungfräulicher Würde, Milde und Schönheit, sitt-sam, sanft entschlossen, eine Blume, gleich der Sonnenblume,die den ganzen Tag mit ihrer einfachen Blüte der Sonnefolgt, die aber nach dem Untergang und vor dem Gewittersich mit Flammen füllt.

Er hatte Charlotte Corday gesehen.

Ihr Leben war schon früher ein ungewöhnlicher Vor-