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Ich sah diese zweite .lenniis lange an — so oft
ich sie auch schon angesehen — nnd fing ihre kurze Thaten-und Lcidcngeschichte schüchtern, als sei diese zu kalt gemalt,vorzulescn an.
Die redlichen und feurigen Deutschen hatten alle die Nc-voluzion bei deren Anfänge mit keiner ans der Geschichte hof-fend vergleichen sollen, weil in dieser noch kein zugleich soverfeinerter nnd moralisch vergifteter Staat — wie sich dergallische in seiner Mnttcrlogc Paris, und in den mitregicrcn-dcn höhern Ständen nnd Städten aussprach —- je sich ansseinen Galecrenringcn gezogen hatte; sic hätten alle von einemErdbeben, das so viele Gefängnisse und Thiergärten aufriß,nicht viel hoffen, noch weniger dabei an Rom nnd Spartadenken sollen, wo die Freiheit bei einer nicht viel größernVerderbniß anshörte, als die war, bei der sie in Paris anfing.In jedem Jahrhundert wird der Sünder (aber auch der Hei-lige) in der Brust größer, blos weil er besonnener wird.Die Deutschen sahen cs endlich, wie die weite elektrische Wolkeder Ncvoluzion die Kröten und die Frösche nnd den Staubin die Höhe zog, indcß sic die erhabenen Gegenstände um-schtug; glcichwol hielten viele, so lange sic konnten, die Haupt-snmmc für eine zufällige nnd sogar nöthige Partei wider dieGegner, die Vcndee-Parzcu und die Koblenzer Emigrss.
Es scheint unglaublich, ohne die Erfahrung in Bürger-kriegen — die Revoluzion aber war ein geistiger durch ganzEuropa — wie lange der Mensch politische Nnvcrändcrlichkcitfort behauptet auf Kosten der moralischen; so wie jeder, auchin Familieukriegen, gern ein paar Tage länger bei einer Par-tei, als sie Recht hat, beharret, ja hinter der zufällig genom-