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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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dert lang in einer Literatur kein Genie, in einem Volke keinHochmensch: welche kalte Wasser-Ebene der Geschmack- und derSittcnlchrc! Alle Größen und Berge in der Geschichte, andenen nachher Jahrhunderte sich lagerten und ernährten, hobdas vulkanische, ansangs verwüstende Feuer solcher Uebcrmcn-schcn, z. B. Bonaparte Frankreich durch Vernichtung des, nurdurch Schwachen vernichtenden Direktoriums, kühn ans einmalaus dem Wasser. Allerdings hänfen sich auch durch leere Ko-rallen endlich Riffs und Inseln zusammen; aber diese kosteneben so viele Jahrhunderte, als sie dauern und beglücken;wenn hingegen der Fencr-Ncformator mitten ans einer faulen-den, moderigen Welt eine grünende, ans einem Winter einenVorfrühling empor treiben soll: so muß er die zeugendenJahrhunderte des trägen Werdens zum Vortheilc der genie-ßenden durch eine Kraft ersetzen, welche jedesmal fällend undbauend zugleich ist. Wer nun diese Kraft besitzt, hat das Ge-fühl derselben oder den Glauben, und darf unternehmen, wasfür den Zweifler Vermessenheit und Süudb wäre, bei seinemMangel des Glaubens und folglich auch der Kraft. Wasgroße Menschen in der Begeisterung thun, worin ihnen ihrganzes Wesen, die höhere Menschheit neu erhöht und verklärt,sich spiegelt, so wie dem tiefer gestellten Menschen in seinerBegeisterung seine dunkele Menschheit erglänzt das istRecht und Regel für sic und für ihre Nebcnfnrstcn, aber nichtfür ihre Unterthanen; daher kommt ihre scheinbare Unregel-mäßigkeit für die Tiefe. Die Sonnen stehen und ziehenüberall am Himmel; aber die Wandel-Erden sind ans ih-ren Thierkreis eingeschränkt, und an Eine Sonne gebunden."Es muß, setzt' ich dazu, etwas Höheres zu suchen geben,als blos Recht, d. h. nicht Unrecht zu thun worauf doch