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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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säet Rüben und raufet den Flachs. Ans Hinwageu irgendeines Lebens wäre dann so wenig zn denke», daß man nichteinmal mit der Auflösung der Frage zn Rande käme: ob mannur eines geben dürfe; ob man nicht zu kühn verfahre, wennman auf die Erde einen ganz neuen unbekannten Menscheneinführe, für dessen Anlagen und Einflüsse man gerade so we-nig stehen könne, als für dessen Schicksale, indem er ja derjährliche Scptcmbriscnr jeder zwölf Monate und des Jahr-hunderts werden, und durch diese in Gift-Gärten des Geistesund in Hnngerwüsten des Körpers unheilbar untcrgehcn könne.Ich erstaune dann über einen, der heirathct."

Aber, versetzte der Präsident, was geht die reine Absichtder Erfolg an? Die allwissende und allmächtige Vorsehungmag mit sich selber diesen ausmachen; ich bin keine. Gesetzt,z. B. eine Frau riefe in der Nacht um Hülfe, und ich eiltehinzu, und brächte aus meinem Sandwege einige leicht Fünk-chen gebende Sandkörnchen mit in die mir unbekannte Pulver-mühlc, und hundert Menschen flogen in die Luft: was hält'ich denn verschuldet? Nichts, rein nichts!

Gewiß, sagt' ich, aber eine unbesicgliche Trauer bliebeIhnen doch zurück. Da überhaupt der Mensch nicht blos großwollen (wo ja, ohne Rücksicht auf Außen und Innen, Mö-gen und Vermögen ohne Zeit in einander fallen), sondern auchgroß handeln will: so muß er durchaus noch auf etwas,was jenseits des Reichs der Absicht liegt, hinübcrstrebcn; zweigleich reine Helden der Menschheit, wovon der eine im Kerkerrasten muß, der andere ein weites Leben ansschaffcn darf,würden den Unterschied ihrer äußeren Rollen wie einen zwi-schen Unglück und Glück empfinden. Kurz wir wollen wirk-lich etwas; wir wollen die Stadt Gottes nicht bloS bewoh-