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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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sein anderes, schönstes Herzgut hinan, daß Er nämlich we-der ein Dichter, noch ein Schwärmer, sondern vielmehr einvielseitiger Geschäftscher doch an Gott, an sich und seinRecht glaubte, und mit diesem heiligen Glauben des Rechts,ohne welchen das Leben weder Ziel hat, noch Glück, wie ne-ben einem Gott durch seine lange Laufbahn dreist und lustigschritt. Dieser, nur aus der heiligsten Tiefe eines Gemüthswieder in ein heiligstes Leben aufsteigcnde Glaube überwindetdie Welt, die fremde und die eigne, die Drohung und die Lust,und die ganze gemeinere Menschheit würde zu einer heiligenwerden, ginge ihr der Gott voraus, welchen die höhere in sichmitträgt. Luther hatte jenen himmlischen Muth im Herzen,wodurch sogar sein irdischer an Werth verliert, weil dieserdann dem Muthc von Homers Göttern oder Miltons Engelngleicht, die nur den Schmerz, aber nicht den Tod empfangenkonnten. O richtet doch dem Seclenmuthe Denkmäler auf,nicht blos weil er das ewig wiederkchrcnde, mehr aus. derMenschheit als auf der Zeit thronende Papstthnm erschüttert,sondern weil er allein die schleichenden Jahrhunderte wie mitzornigen Flügeln in die Höhe auftrcibt.

Welche reine, widerirdische, höhere Wünsche und Meinun-gen halten sich nicht Jahrhunderte lang in tausend stillen Her-zen ans - und nichts geschieht, als das Gegentheil bisendlich ein Mann zur Keule greift und jede Brust aufspaltct,und dem Himmel so viel Luft macht, als die Hölle vorher hatte.

Wir kommen auf das Denkmal endlich. Was will über-haupt irgend eines? Unmöglich Unsterblichkeit geben dennjedes setzt eine voraus und nicht der Thronhimmel trägtden Atlas, sondern der Riese den Himmel. Sind die Thatennicht durch Mund oder Schrift in die Welt übcrgegangen: so