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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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ist die Ehrensäulc nur ihre eigne; und der goldneName obenmüßte, wie der zufällige Blcifcdername unten wirken, den dievorübcrlaufcnde Kleinheit daran schreibt. Luther vollendsdessen Siegzcichen Länder und Jahrhunderte und dreißigjährigeKriege sind braucht wenig, als ein blitzendes Wagcngestirnam deutschen Himmel stehend, ja ans gleichzeitigen Sternendamaliger Zeit als Polarstern übrig geblieben. Es gibt alsonur zweierlei Denkmale da das dritte sich der Thaten-Mensch selber aufrichtct auf Jahrhunderten durch ein Jahrhun-dert nämlich nur zwei körperliche. Das erste in der Er-scheinung gemeine trägt der Seelentriumphatvr, oder cinDon-ncrmcnsch wie Luther, selber an sich, den Leib. Das ehrwür-dige Streben der Menschen nach Reliquien eines geheiligtenMenschen, wirft Abcndstralen auf das erste Denkmal, das einergroßen Seele die Natur selber mitgegcben, den Körper, unddieser zieht alles in seine verklärende Nachbarschaft. Wie Hei-ligcnlciber die Andacht fremder Seelen nähren, die sie vielleichtder eignen erschwerten: so umschließt das Grab eines großenMannes die wahre Reliquie, welche, zumal an Jünglingen, dieWunder der Särkung und Heiligung thut. Wenn die Grie-chen ihren Themistoklcs in Magnesia auf dem Markte begru-ben, und den Euchitas zu Platäa im Tempel Diana's; wennsonst die Christen ihre Kaiser und Bischöfe in die Vorhöfe derTempel; und wenn ein Heiliger und ein Altar immer Zusam-menkommen: war' es nicht ein seelcnwcckendcr Gebrauch, wennHerz- und Kraftmenschen, die gegen die Zeit Sturm gelaufen,die ganzen Ländern und Zeiten Angelsterne, Schutzengel oderHuldgötter gewesen, für ihre Ueberrcste in den Kirchen ihreletzte Stätte fänden? Ja, ließe einmal Deutschland gemein-schaftliche Hauptstädte, und darin etwas höheres, als eine West-