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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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indefi, man wird wcil's nicht geht, wegen Schwache derSürplüskassc vor der Hand die Kirche wcglassen, nnd sichans das Schulhaus cinschränken, dessen Autlitzscite Lnthernvorläufig zngecignet werden kann. Warum wendet man über-haupt uicht die öffentliche» Gebäude, die doch einmal gemauertwerden müssen, zu den uöthigsten Ehrenpforten großer Män-ner au, nud adressirt blos das Portal? Die Nazion suchedoch für ein SpinnhauS, das sie erbauet, einen großen Theo-logen, nud zeige, wie Nazioncn danken für ein Schlacht-oder ein Gcbciuhaus einen Generalissimus ein Hatzhaus,ein Findclhaus ehre einen großen Humanisten, nnd der Pran-ger einen gewöhnlichen Rezensenten eine Irrenanstalt greifenach ihrem Philosophen, nnd für den seltenen Dichter wirdsich immer ein Stockhaus, Hospital und Armenhaus mit einemEingänge finden. Auf diese Weise dürfte vielleicht die Ver-mählung der Schönheit mit dem Nutzen, der Unsterblichkeitmit der Sterblichkeit wol so weit fortzutrciben scyn, daß wirsogar Götter- oder Hcrocnstatucn als Schncllgalgen für Leutekurzer Statur, oder als Pranger für langgewachsenc verbrau-chen lernten.

Erbärmlich ist's überhaupt, daß man so viel köstlichesGeld zu Verewigungen verschwenden muß, z. B. zu thencrnStatuen, die man anderswo in Arabien, in Eisländern,in bremischen Bleikellern und in den syrakusischen Katakomben umsonst haben könnte, wenn man, da es doch keine ähnli-chere Natur von einem Menschen gibt, als ihn selber, nämlichseinen Leib, jeden Unsterblichen, wo nicht cinbalsamirt aufstcl-len könnte, doch ausgebälgt? Warum haben wir Mumienohne Namen, und doch Namen ohne Mumien?

Ich merke endlich an, daß für Luther zu viel Krönmünzen