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wieder zu erkennen, das ich so oft eine lebendige Wirthschaft-Teleologie hieß im besten Sinn. Wenn wir schon in der Poesie,den Bienen gleich -— die daher aus nnscrn Krönungmautcl zusticken wären — ans der Rose der Schönheit nur den Honig-thau des Nutzens suchten: so wird uns diese kamerale Kennt-nis wol mit mehr Recht in gemeinem Verhältnissen von jedemzngemuthet. Wir dürfen gern den ordentlichen Regen himm-lisch-rein, thau-schimmcrnd und frnhling-duftend finden; aberer kann uns nicht gleichgültig, statt durstig machen gegen zweiwichtigere Strichregen im Jahre 1665*), wovon der eine inNaumburg, nach Happel, in schön-blauer Seide, der andere inNorwegen, nach Prätor, in gutem Kammertuch niederste!, vonwelchem sich der damalige Dänenkönig zwanzig Ellen kommenlassen. Aber wollte ein solcher Tuch-Landregen einmal eine
Armee in der Revue bedecken, o Gott!-Ohnehin gibt's
mehr unnütze, als nütze Sachen in der Welt. Nimmt man esscharf, so möchte man über dergleichen Thränen vergießen —und dabei wünschen, daß letztere, gleich den Hirschthränen, zuetwas Brauchbarem würden, zu Bezoar; und wenn das we-nige Kochsalz (stimmt dem Natrum, Phosphorsauren Kalke undKali), was Schcidekünstler aus deu Zähren ziehen, in Betrachtkäme gegen die Mcersalzlagcr an Frankreichs Küsten, so würdemit Vergnügen selber der kalte Holländer sowol vor Schmer- -zcn über gegebene Themen weinen, als vor Lust.
Die deutsche wahre Achtung für Nutzen (in Norden be-steht er aus Pelz und Fraß) verkenne man also auch im Vor-schlag nicht, Luthers Ehrenkirche noch, wie so immer den Kir-chen, ein Schulhaus anzuhcftcn, wcnn's geht. Ich glaube
') Tharsanders Schauplatz ungereimter Meinungen. I. S. 365.