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lichcn Gcschäftbriefe der Geschäftmänner — über die langweiligeTheaterjournalistik des Kricgstheaters. —
Jeder Deutsche hat seine Zeit, wo er wünscht, die übrigenDeutschen möchten sich mehr auss Reden legen, da sie, ungleichden Kindern, früher schreiben als sprechen gelernt, und wo erans Sprechklubbs in London und auf llurs-nux ck'esxrit inParis für sie dringt, damit sie, sagt er, eine lebendige Sprachemehr lebendig als zu todt reden, und nicht, wie Muscheln, diebesten Perlen erst durch langes Modern ausdecken und her-gcben. -
Und so weiter; denn jeder Deutsche klagt hauptsächlich,daß der andere gesellig lieber Erzählungen mache, als Bemer-kungen — lieber fremde Einfälle, als eigne — lieber dielängsten Erzählungen, als schöne — lieber Berichte, als con-rs8 — lieber Stichworte des Spiels, als sonst ein gutesWort. —
Wird gar von Amt-, Huldigung-, Kanzclrednern, odervon dem Bruder Redner (einem sehr ernsten Görs terrillle)gesprochen, so sind die Klagen wirklich herb. — — —
Aber hier liegt nun die Schuld (darauf sollte die langePeriode, wo möglich, führen) viel weniger au den Sprechern,als an den Hörern selber, welche, anstatt, wie gute Barometer,nur Eine Ocffnung zu haben, zwei Ohren öffnen, und folglichLust Anlassen. Ein Mann aber mit einhörigem Ohr — daser so leicht zumacht, als ein dummes Buch — schätzt geselligenVerkehr. Kann er denn nicht — dicß weiß er — mittenunter gedachten Reden wie zufällig ans Hör-Ohr den Stock-knopf legen — oder den Kopf auf die Hand, oder cs sonstverschließen — oder, ohne es zu thun, sich umdrehen undjedem sein geschloßnes Ohr zuwenden, und dadurch so glücklich