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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
Entstehung
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Wende das Auge von ihr, sag' ich, so verschwindet sie,und kommt zwar wieder, aber immer kleiner; siehst du siehingegen lange an, so vergrößert sie sich, und überdeckt dirHimmel und Erde. Nicht die Entstehung, sondern dieFortsetzung unserer Ideen unterscheidet das Wachen vomTraume; im Wachen erziehen wir den Fündling eines erstenGedankens, oder lassen ihn liegen; im Traume erzieht derFündling die Mutter, und zügelt sie an seinem Laufzanmc.

Um zum nahen Einschlafen wieder zu kommen, so be-kenn' ich indeß, daß jenes gewaltsame Abbestellen und Ein-fiellen alles Denkens, ohne Philosophische Uebnng, wol weni-gen gelingen wird; nur der Philosoph kann sagen: ich willjetzt blos mein Gehirn walten lassen, ohne Ich. Dieses Ver-mögen, nicht zu denken, kann also nicht überall bei der ele-ganten und denkenden Welt vorausgesetzt werden. Die Indenhaben, unter ihren hundert Danksagungen an jedem Tage,auch eine bei dem Krähen des Hahns, worin sie Gott preisen,daß er den Menschen hohl erschaffen, desgleichen löcherig.Jeder elegante Welt-Mensch wird bis zu einem gewissenGrade bis zum Kopse in das Dankgebet einsallen,weil er in der That keine Lücken in der Welt lieber anszu-süllen sucht, als seine eignen.

Allein nicht jeder hat Abends das Glück, hohl zu sehn,und also, da die Leerheit des Magens nicht halb so sehr, alsdie des Kopfes, das Einschlafen begünstigt, letztes zu errin-gen. Es müssen folglich brauchbarere Anleitungen, den Kopf,wie einen Barometer, luftleer zu machen, damit darin daszarte elektrische Licht der Träume in seinem Acthcr schimmere,von mir angegeben werden.

Wenn alle Einschlasmittel, nach den vorigen Absätzen,