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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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d. h. Grundsätzen, in solchen bestehen müssen, die den Geist vomGehirne scheide», und dieses seiner eignen Schwere überlassen:so muß man, da doch die wenigsten Menschen verstehen, nichtzn denken, solche Mittel wählen, die zwar etwas, aber immerdasselbe etwas zn denken zwingen.

Da ich wol ein guter Einschläscr und Schläser, abereiner der mittelmäßigsten Wicdereinschläser bin: so geben mirmeine Nacht- und Bett-Luknbrazionen vielleicht ein Recht,über die Selbeinschläserkunst hier der Welt nach eignen Dik-taten zu lesen.

Ich müßte von mir selber sprechen, und mich über michansbrciten, wenn ich die Leser an mein Bette führen wollte,um sie, von diesem Heidenvorhof ans, weiter zu geleiten zumKatheder. Nur dieß kann ich vielleicht sagen, daß ich ganzandere Anstalten als die meisten Leser treffe, um nicht auszu-wachen. Wenn z. B. so mancher Leser bei dem Einschlafeneine Hand aus Unvorsicht auf die Stirn oder an den Leib,oder nur ein Bein aufs andere legt, so kann das geringste,dem Schlafe gewöhnliche Zucken der vier Glieder sämmtlichcnRumps aufwecken und anfkratzen; und dann ist die Nachtruinirt, und er mag znsehen. Dagegen man sehe mich imBett! Nie berühre doch jemand im Schlaf ein lebendigesWesen, welches ja er selber ist. Der kleinlicher» Vorsichtre-geln gedenk' ich gar nicht, z. B. gegen den Hund, der aufder Stnbendielc mit dem Ellenbogen hämmert, oder auf einemwankenden Stuhl mit zwei Stuhlbeinen aus- und abklappert,wenn er sich kratzt. Und doch leidet der unvorsichtige Leserso viel im Bette als ich, weil wir beide nie schärfer denkenund reicher empfinden, als in der Nacht, dieser Mutter derGötter, und mithin Großmutter der Musen; und ginge am