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verschließen, und doch die Wette ausbieten und gewinnen, dieganze Nacht zu verwachen blos durch ein geistiges Mittel,durch Denken; — folglich setzt diese Willkür die andere vor-aus, einzuschlafen, sobald man das Mittel der Wette nichtanwendet, wie wir Abends ja an ganzen Völkern sehen, wennsic zu Bette gehn.
Der Schlaf ist, wie ich im Hesperus bewiesen, das stär-kende Ausruhen nicht sowol des ganzen Körpers, oder derMuskeln u. s. w., als des Deukorgans, des Gehirns, daherLurch lange Entziehung desselben nichts am Körper erkrankt,als das Gehirn, nämlich zum Wahnwitz. Wird es bei demThierc durch kein Empfinden, beim Menschen durch kein Den-ken mehr gereizt, so zittert dieses willkürliche Bewegorganendlich aus. Sobald der Mensch sagt: ich will keine einzigeVorstellung, die mir aufstößt, mehr verfolgen, sondern kom-men und laufen lassen, was will: so fällt er in Schlaf; nach-dem vorher noch einzelne Bilder ohne Band und Reihe, wieaus einer Bilderuhr, vor ihm aufgesprungen waren, bloßeNachzuckungen des gereizten Denkorgans, denen der Muskel-fasern eines getödtetcn Thieres ähnlich. Das Erwachen dage-gen beginnt das gestärkte und nun reizende Organ, wie dasEinschlafen der nachlassende Geist.
Die göttliche Herrschaft des Menschen über sein inneresThier - und Pflanzenreich wird zu wenig anerkannt und ein-geübt, zumal von Frauen; ohne jene schleppt uns die Kettedes ersten besten Einfalls fort. „Tritt aber nicht, kann eineFrau sagen, das Leichenbild meines Schmerzes überall unge-rufen, mitten im Frühling und im Garten desselben, wie einGeist, aus der Luft, bald hier, bald da, und kann ich derGeistcrerscheinung wehren?"
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