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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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Der Doktor bat, ihn mit den nähern Verhältnissen desMannes in Bekanntschaft zu setzen. Sic erzählte, ihr Mannhabe schon Vormittags über seine Umstände bei mehr als fünfStudenten aus Thcudobachs Nachbarschaft Nachrichten undüber die Wahrheit seiner Versicherungen cinzichen müssen,aber lauter Bejahungen eingcbracht, wie sich denn im ganzenWesen desselben der Mann von Wort auswcise. Sie nahm soviel Anthcil an Thcudobachs Neichthum, als Katzenbergcrselber; und es sicht einer schönen Seele nicht übel an, füreine fremde dasselbe Irdische zu beherzigen, das sic für sichselber versäumt.Sic können ja setzte sie lächelnd hin-zu unter einem sehr guten Vorwand selber Hinreisen, undsich alles mit Augen befühlen; er hat nämlich ans seinemGute eine Höhle voll Bären- und Gott weiß was für Knochen.

Für die Tochter gibt er Ihnen freudig alles, was er von dentodten Bären hat; cs wird schon was zu einem lebendigen .übrig bleiben für die Ehe."

Ich versetzte der Doktor bin gewissermaßen da-bei. Weibsleutc kann man nicht früh genug aus jüngereSchultern abladcn von alten; wir armen Männer werden,bei allem Gewicht, leicht in ihnen geschmolzen, wie z. B.Bleikugeln in Postpapier, ohne dessen Anbrcnncn. Sie sollihn vor der Hand haben, bedingt."

Hier war der Umgelder schon von der Thürc (er hatte,um sic nicht aufzumachcn, davor gehorcht) abgcflogcn zumBraut-Paar; vier und zwanzig blasende Postillione stellte ervor, um das gewonnene Treffen anzusagen. Vielleicht hättensic wenig dagegen gehabt, hätte sich der Sieg auch einigeStunden später entschieden.

Die Liebenden kamen zurück, und in ihren Augen glänzteneue Zukunft, und aus den Wangen blühte die Gegenwart.