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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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Der Umgelder wollte auf einem Umweg durch die Knochen-höhle als einem thicrischen Schcrbcnberge Noms - derSache näher kommen, und that dem Hauptmann die Frage,was er für Schönheiten auf seinem Landgnte verwahre. Aberdieser wandte sich, ohne Antwort und Umweg, gerade an denVater, und legte ihm den durchdachten Entschluß seines Her-zens zum Besiegeln vor. Katzenbergcr murmelte, wie verlegen,einige Höflichkeit-Schnörkel, blos um sich bestimmtes Loben zuersparen, und äußerte darauf: er sage ein bedingtes Ja, undschieße das unbedingte freudig aus dem Gute selber nach,wenn ihm und seiner Tochter der Hauptmann erlaube mitzu-reiscn.Warum soll ich's nicht sagen? fuhr er fort, ich binein gerader Mann, mit dem ganzen Herzen auf der kleinenZunge. Ich wünschte wirklich den unterirdischen Schatz zusehen, dessen Herr Zoller gedachte, und Sie mögen immerhindicß für einen Vorwand mehr aufnchmcn, um meine natur-historische Unersättlichkeit zu befriedigen." Ob er nicht einewahre Vorstellung in die scheinbare verbarg, und eigentlichgerade dem Reichthum über der Erde unter seinem Vorwandeines liefern nachschancn wollte, konnte, außer der Hellen Bona,wol niemand bejahen; sondern eine triumphircnde Kirchefrommer Liebe, ein Brockengipfel tanzender Zaubersreude wurdedas Zimmcrchcn; und selber Katzenberger stellte in dieserWalpurgisnacht voll Zauberinnen, schöner als sein Urbild (derTeufel), den umtanzten Brocken-Helden dar.

Nachdem er, um die allgemeine Entzückung und die eignelustiger zu ertragen, den nöthigen Wein getrunken: so macht'er sich unversehens, in der Flucht vor vier Dankstimmen, nachHause, und sagte unterwegs, die Augen gegen den Sternen-himmel gerichtet:rechn' ich auch nur flüchtig nach, daß ichJean Paul'« ausgew. W»N. XV.