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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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nach dem Unfall wenig fragte, sowol die Abrechnung derReisekosten mit Niesten vergessen zu haben, als das Aufhebendes wcggeworfenen Wiudpistols bei Stryk. Das letzte solltenihm, beschloß er, ein paar höfliche Zeilen nachholeu. Er ließgaloppiren, um noch vor Untergang des Mars über dasGroßpoleiischc Gränzwappcn hinauszufahrcn. Dann stieg erin Fugnitz aus, und genoß bei Licht seine Mißgeburten ruhiger.

Nach einem kräftigen Extrakt von kurzem Schlaf flog erder Tochter nach, und durch das Städtchen Hnhl mit gezog-nem Giftpfeil vor dem Hause des Pharmazeutikus vorbei.Dieser stand eben unter der pharmazeutischen Glasthüre undunter der Wappen-Schlange seiner Offizin neben dem Orts-Physikus, und zeigte diesem, ohne Hutabziehen und sonstigeGruß-Schüsse, mit ausgestrecktcm Arme den Giftmischer undHascndieb.

Erst spät, bei Licht-Anzüudcn, kam er zu Hause an. Erhörte, Theoda, die schon Vormittags angelangt, sei bei ihrerFreundin. Halb verdrießlich machte er sich nach MehlhornsWohnung im Erdgeschosse auf, welches für ihn den Vortheilhatte, da es Abends durch Fensterladen verschlossen war, daßman ungesehen durch sie hinein sehen konnte.

Katzenberger war ein Mann von vielen Grundsätzen,worunter er einen hatte, den zarte Seelen, welche die mensch-liche, von keiner sichtbaren Gegenwart gemilderte Schärfe derUrthcile über taube Abwesende schwer ertragen, ihm nicht soleicht nachbefolgcn konnten, nämlich den, zn horchen undzu luken. Darum erklärte er besonders Fenster-Läden derErdgeschosse für die besten Operngucker und Hörmaschiuen, dieer nur kenne; und sagte, solche Läden schlössen etwas woldem Räuber, aber nichts dem Herzen zu und man schaue