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sagte: „ein lautes Wort von dir, so schieß' ich dich leise nie-der, und ich fahre davon. Du bist mein Rezensent, Dieb,nicht der ehrliche gelehrte Semmelmann — und ich bin nochnüchterner, als du, Saufaus. Schweig; ein Wort, einSchuß! Es macht mich schon dein bloßes Waschschwamm-Gesicht mit seinen schlappen Vordcrbacken und seinem Gelächclhalb wüthig. Ein Strafcxempel muß ich nun an dir, zumVorthcil der ganzen gelehrten Welt, diese Nacht statuircn;nur steh' ich noch an, ob ich dich ganz aufreibe, oder bloslahm schlage, oder gar nur ins Gesicht mehrmals streiche.Hier schleudr' ich noch zum Ucberfluß den Hakcnstock von demGiftpfeil auf deinen Nabel ab (der Stock fuhr aber ansKnie) — sieh den ausländischen Pfeil, womit ich dich har-punire auf ewig, wenn du schreiest oder läufst. Jetzt verant-worte dich leise, nenne mich aber Sie; denn ich bin der Rich-ter, und du der Jnquifit."
„In der That (hob der Brunncnarzt an), es wird mirschwer, nach vielen heutigen geschickten scherzhaften Rollen vonIhnen — und in so fern so angenehmen — diese, mit einemUeberfall auf Leib und Leben, nicht für Scherz zu nehmen,besonders da Sie ja nicht ganz gewiß wissen können, ob ichdie Rezensionen gemacht."
„Hier wcrf' ich dir — sagte der Doktor, in die Taschefahrend, und nahm das Heft des Pfeils in den Mund, ummit dem Windpistol fort zu zielen — deine Handschrift ausder Druckerei vor die Füße, Räuber zu Fuß."
„Gut, dieß entschuldigt Ihre erste Hitze gewiß; aber er-wägen Sie auch, daß überall von jeher der Gelehrte, beson-ders der Kunstrichter, gegen den Gelehrten, zum Vortheile der