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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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Wissenschaft, auf dem Papier eine freie Sprache führt, die ersich nie im Zimmer unter vier Augen . . .

Zum Wissenschaft-Vorthcil? Ist es nicht jammer-schade, daß Leute, wie du, auch nur das Geringste davon ver-stehen? Können solche Leute unwissend genug sehn? DieWissenschaft ist etwas so Großes, als die Religion fürjene sollte man eben so gut Muth und Blut daran setzen,als für diese und doch wagen die Rezensenten nicht ein-mal ihre Namens-Unterschrift daran. Eine Sünde pflanztsich nicht fort, und jeder Sünder erkennt sie an; ein unter-stützter Jrrthum kann ein Jahrhundert verfinstern. Wer sichder Wissenschaft weiht, besonders als Lehrer der Leser, mußihr entweder sich und alles, und jede Laune, sogar seinenNachruhm opfern"

Wie schön gesagt und gedacht!" lispelte Strykius.Schweig! oder er ist ein Rezensent, wie du; und der Teufelhole jeden Esel, der schreibt, und den er reitet; cs ist genug,wenn das Thier spricht. Mache mir jetzt etwas Thce zurecht,denn das Wasser kocht; schneide aber deine Hosenknöpfe ab,damit du mir nicht entläufst."

Lieber mein Leben lass' ich, als meine Ehre, sagteStryk, blos aufknöpsen will ich den Hoscnsack und herunterlassen; und cs thut ja der Länge wegen denselben Dienst..."

Während er im Hemd mühsam das Theewasscr ausgoß:zog der Doktor den Widerruf hervor und sagte, wenn er ihnbeschwöre und unterschreibe, so woll' er ihm das Leben selberschenken, und ihn nur an den Gliedern, wo er cS für gutbefinde, mit dem Stab-Sanft bestreifen. Strykius schwurund schrieb. Darauf begehrte der Doktor, daß er's auswen-dig vor ihm lerne, weil er selber das Dokument wieder zu