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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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mcht übel, lieber Stryk von Hause aus ein milderMaun mit einem weichen Herzen im Brustkästchen, und es istdir nachzusehen, wenn du aus verdammter, verhaßter LiebeSchubjacke und Stricke (ich rede gesetzt) verfichst; denn deinAngesicht ist ein sanfter Oclgarten, wo man Blut schwitzt,und du bist am ganzen Leibe mit Selber-Dämpsern, wie mitBlutigeln besetzt. Du weißt nur zu gut, wer mich rczensirthat; aber siehst ihn nur nicht gern erschlagen. Ein Knickerist Semmclmann auch, und nichts hass' ich mehr, als so einengeizigen Hund, der mir nichts herschenkt, der selber seinemHund nichts zu fressen gibt, als Gras, das dem Thier nurschmeckt, wenn sich das Wetter ändert. Hat er nicht blosaus Geizhalsigkeit meine Praxis beneidet, obwol außer Lands,und meinen Ehrensold und die wenigen Ehrenpforten undEhrenlegionen, die ich mir etwa erschricbcn? Ist der Lcib-medikus nicht der größte Schmeichler des Hofs, und denkt beidem Fürsten, weil ich, bei Gelegenheit der Hämatosen undMißgeburten, nichts von den mineralischen Bcstandthcilen desLandes-Bades angebracht, Ehre cinzulegen, wenn er mir einegrößere nimmt, als er hat? Die Sache ist, seine Zunge gleichtder Biencnzunge, welche einem Fuchsschwanz ähnlich ist, unddie für sich Honig saugt, und für andere Gift. Wie gesagt,Bruder! Ich erhebe dich vielleicht zum Leibmcdikus, wennich den alten erschlage, mag's hören, wer will."

Guter Amtbrudcr, sagte Strykius, jetzt in der Nacht-kälte tritt die vorher abgeschlossene Bedingung ein, nolvnovoltzns."Dummes Wort, ich will entweder nolons odervolsns."Fein bemerkt! Wir gehen dann mit einanderzu mir, ans einen warmen Thce," sagte Stryk, und nahmihn mit.