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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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vielmehr spornte cs ihn an, sich nicht mir unter vier Augen,sondern vielleicht vor mehr als zehn Hörmaschinen des Hossim Finstern entschieden des Lcibmcdikns oder der Semmel-mannschen Unschuld anzunehmcu, und zwar mit so größererWärme der Uebcrzcugung, je gewisser er wußte, daß er selberdie Rezension gemacht.

Mein bester Kollege, begann er, möge mich nur hören!Wie stark der Argwohn gegen den Herrn Lcibmcdikns ge-gründet, entscheid' ich am wenigsten, da ich Journale, worinetwas stehen soll, als z. B. die Gothaischen Anzeigen, dieOberdeutsche Literatur-Zeitung, die neue allg. deutsche Biblio-thek und dergleichen Unrath, mehr mithalte, als mitlese. Abertrefflicher, kühner Amt- und Waffenbruder! Lasten Sie michdoch auch reden! Kennen Sie die Mißlichkcit solcher Namen-Ablauschungcn, wie die Ihres Herrn Richters? Ich halteSemmelmann, so weit ich ihn kenne, durchaus für unschuldig;doch gesetzt, aber nicht zugegeben, Sie hätten Recht; aberFreund, wie kann ein Gelehrter mit einem andern Gelehrten(zur Abwägung zweier Solcher Hab' ich keine Gewichte) dengeistigen Zwist mit Waffen ausfcchten wollen, die nichts treffen,als Leiber? Bei Gott, ich bin hier nicht bestochen, unddie fremde Sache nchm' ich kühn für eigne."

Ich habe dich Spitzbuben wirklich ruhig ausgehört,blos nur um dir vorläufig darzuthun, daß ich, bei Gott! beiVerstand bin, wie einer, und nach niemand frage. Wasverschlagen alle Flaschen im Magen gegen das Wenige, wasaus ihm davon in den Kopf steigt? Aber, wie gesagt, dasist mein Satz, oder ich weiß nicht, was wir sagen. Und dochein Spitzbube bist du selber, so groß, wie Semmelmann,weil du ihm ähnelst und bcistehst. Denn du bist, nimm mir's

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