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nnd Vierziger bringen, nnd verrichtete vor der Welt dasWunderwerk, daß er den Brunnenarzt mitzutrinken bat.
„Längst schon Hab' er sich verwundert — hob er an —daß die Acrztc, ungeachtet des Sprichworts (Experiment,im6->t in corp. vil.), so wenig Versuche an ihrem eignen Kör-per machten, und nicht die verschiedenen Arten, wenigstensder angenehmen Unmäßigkeiten durchgingen, um nachher besserzu verordnen. Ob sich nicht ein ganzes LolleAinm meckicumso in die verschiedenen Unmäßigkeiten theilcn könnte, daß z.B. das eine Mitglied sich auss Sausen, das andere aufs Essen,das dritte auss Denken legte, das vierte auss sechste Gebot,davon oder von der Unnützlichkeit wünsche er doch einen Be-weis zu vernehmen, nnd zwar um so mehr, da z. B. so vieleglückliche Kuren der Aphroditen- oder Cypris-Seuche durchjunge Acrzte in Residenzstädten bewiesen, daß ein solches Vor-arbeiten, nnd solche sich gelesene Selber - Privatissima derPraxis gar nicht schaden. — Er wolle nicht hoffen, daß mansich dabei ans Laster stoße, das hier als ein Pestimpfsioff derArzt ja nur, so wie der Schauspieler oder Dichter, an sichselber darstclle, um zu lehren und zu heilen."
„Ich weiß fast — versetzte Strykius, der da saß mitdem Oelblatt im Schnabel, und, wie Buridans Esel, zwischenErnst nnd Lächeln— wohinaus Sie damit wollen." „Hineinwill ich damit, mit dem Weine nämlich," sagte der Doktor,nnd cröffncte ihm ganz frei, er sei gesonnen, sich gegenwärtigvor seinen Augen zu betrinken, um den Effekt mit wissen-schaftlichen Augen zu beobachten, und jede Thatsache rein aus-gespclzt znrückzulegcn für die Wissenschaft. „Es wird — fuhrer fort — meinen Handel gewiß nicht schlechter machen, daßein Mann vom Fache, wie Sie, dabei fitzt, den ich bitten