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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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Lange noch immer war's Theoda'n, als wenn die Stra-len hineinwehetcn und zitterten. Die Sonne senkte sich höheran der seltsamen Klippendcckc hinweg, bis alles mit einemkurzen Nachschimmern entschwand. Während der Finsterniß,ehe drinnen die Lichter wieder, wie draußen die Sterne, auf-gingen, begleitete Thcudobach die Geliebte aus der unvergeß-lichen Höhle.

41. S u in nr u l a.

Drei Abreisen.

Unter dem srischcn, wehenden, lebensfrohen Abcndhimmelfanden beide den Doktor und den Zoller. Theoda erinnertesich sogleich an Thendobachs Versprechen, dem letzten die lang-same Fnßreise abznnehmcn, und berichtete dem Zoller dasAnerbieten. Er verbeugte sich häufig, aber der Doktor uahmdas Wort:Du möchtest nur gern, ich merk' cs, recht baldans Wochenbett deiner Bona kommen, und zum Pathchen.Hältst du aber die Nacht-Strapaze aus?" Sie erschrak ordent-lich, denn sie hatte, als sic zuerst die Bitte für Mehlhorngcthan, daran keinen andern Antheil für sich erwählen können,als den, Tags daraus allein die Fnßreise zu machen.OFräulein!" sagte der Hauptmann bittend und plötzlich aufge-heitert, als er eine Minute vorher bewölkt geworden von derAussicht, daß er, gemäß seinem Versprechen der Abreise undFracht, eben jetzt, da ihm Sonne, Mond und Sterne überMaulbronn aufgcgangcn, nichts davon vor der Hand wegzu-