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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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fahren habe, als den Umgeldcr. Theoda sann einen Augen-blick nach, sah ihren Vater an, fragte noch einmal den Zoller:ob ihm ein zweites Nacht-Wachen nicht beschwerlich sei, undgab, da er versetzte;im Mindesten nicht, da man ihn jaNachts tagtäglich wecke," leise die Antwort: so wie Sie dennwollen, Vater!

Alle waren nun zufrieden mit ihren Perspektiv-Male-reien die Liebenden mit der stcilrechtcn Himmelfahrt, Mehl-horn mit der wagrcchtcn, Katzenberger mit der Aussicht ineine Höllenfahrt zu Strykius, als ein aufcrstandcner Ge-kreuzigter.

Theoda nahm ihren Vater noch bei Seite, und bat ihnmit mehr Ernst als gewöhnlich um einen leichten Gefallen;sie habe, sagte sie, allerdings noch französisches Blut genug,um ihre unerschrockene Mutter uachzuahmeu, die ihr von ihrenkühnen Reisen mit Männern erzählt habe, nur aber an die-sem Orte, wo die Menge ihre öffentliche Verwechslung desHauptmanns mit dem Dichter nicht vergessen, wol aber miß-deuten werde, sei cs nöthig, daß er ihre Abreise einige Tageverschweige, und daß sie jetzt zu Fuß ins nächste Dorf vor-ausgehcn dürfe, indeß beide Herren während des tumultuari-schcn Abendessens abreisen könnten, um weniger bemerkt zuseyn.-

Was willst du denn eigentlich? (fragte Katzeubcrgcr)Ich thu's ja." Sie mußte ihm noch kühner die Bitten wie-derholen.Und weiter nichts? Wahre Weiber-Schul-füchserei! So laufe nur, denn etwas ist doch daran, an dei-nem Zartgehör; ich sogar höre ungern mich vcrläumdcn vonRezensenten: geschweige ein Mädchen; empfindliche Ohren sind,bei Mädchen so gut wie bei Pferden, gute Gesundheit-Zeichen.