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eilte in einen Felsen-Thalweg hinein, er folgte ihr unwillkür-lich nach — da fand er sic mit dem Kopfe an eine Felsen-zacke gelehnt; sie winkte ihn weg, und sagte leise: „O laßtmich weinen, es fehlt mir nichts, cs ist nur die dummeMusik." — „Ich höre keine (sagte der Krieger außer sich,und riß sie vom Felsen an sein Herz). -— O du himmlisches,gutes Wesen, bleib' an meiner Brust — ich meine cs redlich,muß ich von dir lassen, so muß ich zu Grunde gehen." Sicschauerte in seinen Armen, das weinende Angesicht hing wieaufgclösct seitwärts herab, die Töne drangen zu heftig insgespaltene Herz, und seine Worte noch heftiger. „Theoda, josagst du nichts zu mir?" — „Ach, antwortete sie, was Hab'ich denn zu sagen?" und bedeckte das erröthende Gesicht mitseiner Brust. — Da war der ewige Bund des Lebens zwischenzwei festen und reinen Herzen geschlossen.
Aber sie faßte sich in ihrer Trunkenheit zuerst und nahmseine Hand, um wieder in die weite Mitte des schimmerndenHimmclgcwölbcs vor die Zuschauer zu gehen. — Als jetztdem Musikchorc ein zweites, in tiefe Ferne gelegt, antworteteals ein — so hielten beide Glückliche das leisere Tönennoch für das alte laute, weil die Saiten ihres Herzens dareinmitklangcn. Und als Thcoda hcraustrat vor den Glanz destrennenden Gewölbes, wie anders erschien cs ihr nun! EineUnterwelt lag vor ihr, aber eine elysische; unter der weitenBeleuchtung flimmerten selber die Wasserfälle in den Grottenund die Wasscrsprüngc in den Seen — überall auf dcu Hü-geln, in den Gängen wandelten selige Schatten, und auf denfernen Wicderklängen schienen die fernen Gestalten zu schwe-ben — alle Menschen schienen einander wiederzufindeu, unddie Töne sprachen das aus, was sie entzückte — das Leben