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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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gcs Urbild, halten sollen. Nun gut! Sic kauen jetzt;wissen Sie aber, daß die Hebelgattnng, nach welcher die Kau-muskeln Ihre beiden Kiefern bewegen (eigentlich nur den un-tern), durchaus die schlechteste ist, nämlich die sogenannte dritte,d. h. die Last oder der Bolus ist in der größten Entfernungvom Richtpunkte des Hebels; daher können Sie mit IhrenHundzähncn keine Nuß anfbeißcn, obwol mit den Wcishcit-zähnen. Aber weiter! Indem Sie nun den Farsch da ansIhrem Teller erblicken: so bekommt (bemerken Sic sich jetzt)die Parotis (hier ungefähr liegend), so wie auch die Spei-cheldrüse des Unterkiefers, Erekzioncn, und endlich gießt siedurch den stcnonischcn Gang dem Farschc den nöthigcn Spei-chel zu, dessen Schaum Sic, wie jeder andere, blos den aus-dehnenden Lnstarten verdanken. Ich bitte Sie, lieber Zoller,fortzukänen, denn nun fließet noch ans dem cluctus nnsnlisund aus den Thräncndrnscu alles nach, woraus Sie Hoffnungschöpfen, so viel zu verdauen, als Sic hier verzehren. Nachdiesem Seedicnst kommt der Landdicnst."

Hier lachte der Zoller über die Maßen, theils um höflichzu erscheinen, theils das Mißbehagen zu verhehlen, womit erunter diesem Privatissimum vom Lehr - Kursus alles ver-schlang; gleichwol mußt' er fortfahren, zu genießen.Ich meine unter dem Landdicnst dicß: jetzt greift IhrTrompetermuskel ein und treibt den Farsch unter die ZähneIhre Zunge und Ihre Backen stehen ihm bei, und wenden undschaufeln hin und her - Ansbeugen kann der Farsch unmög-lich auswandern eben so wenig, weil Sie ihn mit zweihäutigen Klappen (Wangen im gemeinen Leben) und noch mitdem Riugmnskel oder Sphinkter des Mundes (dieß ist nurIhr erster Sphinkter, nicht Ihr letzter, damit korrcspondi-