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Thcoda sollte diesmal immer froher werden; noch vordem Essen sah sie ihren Vater über 100 Vaterunser lang vomFürsten gehalten und gehört. Der Fürst hörte, wie andereFürsten, Gelehrte aller Art säst noch lieber und noch länger,als er sic laS; vollends einen, der, wie Katzenbcrgcr, nichtsein Landcskind, seine Landcsplagc, oder sonst von ihm abhän-gig war; er befragte ihn besonders über die Heilkräfte desBrunnens. Der Doktor setzte fic sehr hoch hinauf und sagte,er habe ein kleines chemisches Traktätchen in der Tasche, woriner dargcthan, der Maulbronncr Brunnen vereinige, alsSchwefel-Wasser, alle Kräfte des Aachncr, des Zayscnhanserim Würtembergischcn und des Wildbads zu Abach, wie schondas häßliche Stinken nach faulen Eiern verspreche. Hierwollt' er das Traktätchen ans der Tasche ziehen, brachte aberdafür einen langen Bärcnkinnbackcn mit Zähnen halb heraus,den er in der Bärenhöhle schon ohne Hülfe der Jllnminazionaufgefnnden und zu sich gesteckt. „Ei, wie böse! sagt' er;Hab' ich die Untersuchung doch zu Hause gelassen. Aber ichhabe immer die Taschen voll anatomischer Präparate!" —Der Fürst, leicht den verpönten Knochcndicbstahl und willkür-lichen Knochenfraß wahrnchmend, ging lächelnd darüber mitder Bitte hinweg, ihm den Traktat zu senden; und that dieFrage, ob cs ihm im Bade gefalle. — „Ungemein, versetzteer, ob ich cs gleich nicht selber gebrauche; aber für einenArzt ist schon der Anblick so vieler Prcßhasten mit ihrer un-terhaltenden Mannigfaltigkeit von Beschwerden, die alle ihreeigne Diagnose verlangen und alle verschieden zu heben sind,eine Art Brunnenbelustigung, gleichsam eine volle Flora vonWelkenden. Der ordentliche Brunncnarzt freut sich hier, wieein Lumpensammler, wenn recht viel zerrissen ist; es gibt