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die schnelle Abreise nicht stark genug ausdrücken, sondern bloszn schwach; denn da der Mann einen Tag und eine Nachtlang mit seinem Gevatter-Evangelium ans den Beinen gewe-sen: so sehnte er sich herzlich, in der nächsten, statt aus denBeinen, nur halb so lange auf dem Rücken zn sehn im Bette.Der Vater sagte, er stemme sich nicht dagegen, gegen Theoda'sAbreise; überall lass' er ihr Freiheit. Er sah zwar leichtvoraus, daß sie der Umgeldcr, als galanter Herr, unterwegskostfrei halten würde; aber solchen elenden Geld-Rücksichtenhätt' er um keinen Preis die Freiheit und die Freilassungeiner volljährigen Tochter geopfert. Dazu kam, daß er sichöffentlich seines Gevatters schämte; der Zoller war nämlich inder gelehrten Welt weder als großer Arzt, noch sonst alsgroßer Mann bekannt. Was er wirklich verstand — das Zoll-wesen — hatte Katzenberger ihm längst abgehört; aber derDoktor gehörte eben unter die Menschen, welche so lange lie-ben, als sie lernen — was die armen Opfer so wenig begrei-fen, welche nie vergessen können, daß sie einmal von demUebermächtigcn geachtet worden. —
Katzenbcrgers Herz war in dieser Rücksicht vielleicht dasHerz manches Genies; wenigstens so etwas von moralilchemLcerdarm. Bekanntlich wird dieser immer in Leichen leer ge-funden — nicht weil er weniger voll wird, sondern weil erschneller verdaut und fortschafft; — und so gibt's Leer-Her-zen, welche nichts haben, blos weil sie nichts behalten, sondernalles zersetzt wcitertrciben.
Aber schnell nach der Einwilligung des Doktors erkanntedie vorher freudenberauschte Thcoda die nähern Umstände derZeit. Hier fiel ihr Licht auf ihren unbesonnenen Antrag,den Gevatter todt zn gehen. Sie nahm ihn erschrocken zn-