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slügclmännischcr Vor-Souffleur Vorsitzen, und sich in der um-hcrstehcnden Lern-Truppe, wie in einem Spiegelzimmer, ver-vielfachen. —
Dieß alles heilte das Herz; denn es gab Lust undTumult, worin man eben Lieben so leicht versäumt, als dieChristen an Kirchweih-Tagen (Kirmeß) die Frühpredigt. Ammeisten aber wurd' er von seiner Passion durch den Absatzheil, den seine Haare bei den Damen fanden. Da er voraus-sah, daß seine Verehrerinnen nach einer Reliquie von ihm solaufen wurden, als das Volk nach dem Lappen eines Gehenk-ten, wiewol jene für das Bezaubern, und dieses gegen dasselbe:so statt' er absichtlich seine Haar-Schur dem Bade aufgehoben,und daher seinem Bedienten verstattct, sie anzuknndigen undmit seiner Pegasns-Mähnc einen kleinen Schnitthandel anzu-lcgcn. In der That schlug die Spekulazion mit dem Florvon seinen Haarzwiebeln so gut ein, als der holländische mitBlumenzwiebeln; ja eine Gräfin wollte den ganzen Artikelallein an sich bringen zu einer adeligen und genialen Perücke,so versessen war alles auf die Geburten seines fruchtbarenKopses, cs mochten Gefühle oder Locken sehn. Dieser Handel-flor seines Bedienten, wovon ihm selber gerade das Geistigstezuwchte, das Lob, ließ ihn, wie gedacht, Theoda's Verlustmännlicher verschmerzen, als er sonst gehofft; indcß ob er ihrgleich seine Krönungen, d. h. seine Tonsuren, nicht am sorg-fältigsten zu verhehlen strebte, so warf er, als heiliger Vaterder Musen, doch mitten unter seinem Kardinalgefolge, ausangcborncr Gutmüthigkcit, statt der Banustralcu sauste Sou-neublickc von Zeit zu Zeit aus die verlassene Geliebte, um,wie er hoffte, sic dadurch unter ihrer Last wo möglich aufrechtzu erhalten.