148
36. S u m m u l a.
HcrzenS-Jnterim.
Nun liefen vier Menschen, wie vier Akte, immer näher inLem Brennpunkt eines fünften zusammen. Aber Nicß gehörtenicht unter die Stralcn. Nachdem er lange und vergeblichbei Thcoda auf den Thron des Autors sich als Mensch hinzu setzen versucht; — nachdem er den vielschncidigen Schmerzempfunden, daß ein bloßes Mädchen, und ein begeistertes fürihn dazu, und eine Reisegefährtin obendrein, den Dichtergeistnur als zufällige Flamme, wie das St. Elms Feuer, an seinenMasten gefunden, oder nur wie Blumen auf rohem Stamm:so war er seiner Sache gewiß, und Theoda's ledig, und derBrunncnbclustigungen froh, nämlich des allgemeinen Lobes.Die Trompete der Fama bläsct am leichtesten die Mädchenaus dem männlichen Herzen. Er war jetzt im Stande, sichselber zu leben und seine Unsterblichkeit cinznkassircn —; ganzMaulbronn schwamm ihm zu — er konnte (er that's auch)seinen Stock aus Vergessenheit liegen lassen, damit ihn amBade-Morgen die schöneren Hände hcrumtrugcn und die Herzendabei glossirtcn. — Er konnte mit wahrem dichterischen Ties-sinn überall lustwandeln und keinen Menschen bemerken, da csihm genug war, wenn er bemerkt wurde in seinen Schöpfungenmitten am Hellen Tage. Er konnte sich hundertmal öffentlichvergessen, um eben so oft an sich zu erinnern. — Ohnehinkonnte (und mußte) er den Manlbronncr Schauspielern als