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zehnten Jahrhundert und einmal im neunzehnten) so aufmerk-sam dnrchgclesen, als irgend ein Mitlescr aus einer Leih-bibliothek, welcher exzerpirt. — Eben seh' ich noch zum Glück,da ich, wie gesagt, mich auch unter dem Schreiben immerlese, daß ich den Satz oben sragweise angefangen, unten aber,wegen seiner unbändigen Länge, mit einem Fragzeichcn zu
schließen vergessen.-Denn — um zurückzukommen —
kann ich wol bei der Menge wichtiger Bücher, welche die Ver-gangenheit und das Ausland ans allen Fächern liefern, undwovon ich noch dazu die besten, vor vielen Jahren gelesenenwieder durchgehen muß, weil ich sie jetzo besser verstehe, derneuen Snpplementbibliothekcn in jeder Messe gar nicht zugedenken — kann ich da wol Lust und Zeit gewinnen, einenmir so alltäglichen und bis zur Langweile bekannten und aus-wendig gelernten Antor, wie mich, in die Hand zu nehmen? —Was in unserem Jahrhundert Gelehrte zu lesen haben, welcheBerge und Bergketten von Büchern, leidet keine Vergleichungmit irgend einem andern, ausgenommen mit dem nächstenzwanzigsten, wo sich die Sachen noch schlimmer zeigen, näm-lich 200 neue Büchermessen mehr. Wahrlich, da brauch' ichkeine Sorbonne, welche mir, wie einmal dem Peter Ramus,das Verbot auflegt, die eignen Werke zu lesen. Aber warumfährt, bellt, schnaubt und schnauzt denn irgend ein kritischerSchooßhund mich an, wenn ich, statt des eignen Lesens, nichtswiederhole, als zuweilen eigne Gedanken? — Sind's abervollends Gleichnisse: so macht' ich nur erst den fremden Mannkennen, der, bei meiner Ucbcrschwängcruug damit, solche ausncunundfunfzig Bänden behielte; vollends nun aber der eigneVater, welchem Gebornes und llngcbornes durcheinanderschießt, und der oft (der gute Mann!) zehn ungcdrucktc Ge-Jean Paul'S ausgew. Wcrle. XV. A