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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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bürten auf dem Papiere ungetanst liegen läßt, und dafür einealte, schon gedruckte, unwissend wieder in die Kirche trägt,und über das Becken hält.

Da Strykius, wie gesagt, durch alle HalbantwortenThcudobachs nicht ans seinem Mißverständnis, dieser sei derDichter, hcranskam, so ließ er sich auch durch nichts halten,er mußte der ganzen ans dem Gesichte des Hanptmanns kon-vcrgircnden Gesellschaft zeigen, daß er selber Verdienst schätzeund besitze.Das Wetter (dacht' er bei sich) soll denDichter erschlagen, wenn er nicht merkt, daß ich mir etwasaus ihm mache." Er knüpfte daher von neuem so an:Ich darf wol unberufen im Namen der ganzen Gesellschaftunsere Freude über die Gegenwart eines so berühmten Mannesansdrückcn.- Sie haben zwar bessere Gegenden gezeichnet;aber auch unsere verdient von Ihnen ausgenommen zu werden."

Der Hanptmann, der, zum Genie-CorpS gehörig, sichdabei nichts denken konnte, als eine militairische Zeichnungzum Nachthcil der Feinde, nicht eine poetische zum Vorthcilder Freunde, gab aufgemnntert, weil er endlich doch ein ver-nünftiges, d. h. ein Handwerks-Wort zu hören und zu redenbekam, zur Antwort:Wenn hier eine Festung ist, so thu' !ich's; jede ist übrigens überwindlich, und mich wunderte be-sonders, in demselben Buche Anleitung zur unüberwindlichstenVerthcidigung und zur sieghaftesten Belagerung anzntrcffen,wovon ja eines so ssiso falsch scyn muß." ,

Hier lächelte Strykius verschmißt, um dem Krieger zuzeigen, daß er die Allegorie ganz gut kapire; ihm war näm-lich, wie allen Prosa-Seelen, nichts geläufiger, als die ver-mooscte Aehnlichkcit zwischen Liebe und Krieg.

Der Hauptmann fuhr etwas verwundert fort:mich