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Brust! Ucber die Tafel wölbten sich Kastanicnbäume— in dieZweige hing sich goldncr Glanz, und die Lichter schlupftenbis an die Gipfel hinauf, über welchen die festen Sterneglänzten — unten im Thale ging ein großer Strom, den dieNacht noch breiter machte, und redete ernst herauf ins lustigeFest — in Morgen standen Helle Gebirge, auf denen Stern-bilder wie Götter ruhten — und die Ton-Feen der Musikflogen spielend um das Ganze hinunter, hinauf und ins Herz.
Thcoda, durch jeden eignen Laut einen vom Dichter zuverscheuchen fürchtend, und für ihre sonst scherzende Gesprächig-keit zu ernst bewegt, stimmte wenig mit der redelustigcn Ge-sellschaft zusammen, welche desto lauter und herzhafter sprach,je mehr die Musik tobte; denn Tisch-Musik bringt die Men-schen zur Sprache, wie Vögel zum Gesang, thcils als Fcuer-uud Schwungrad der Gefühle, theilS als ein Ableitcr fremderSpür-Ohrcn.
Blos der Hauptmann konnte sein Ich nicht recht mobilmachen; er hatte so viele Fragen aus dem Herzen, daß ihm.alle Antworten schwer abgingen. Thcoda. welche schon nachNießcns Schilderung mehr Angräuzung an Nießische Leichtig-keit erwartet hatte, und vollends von einem Dichter, konntesich die in sich versenkte Einsylbigkeit nur aus einem stillenTadel ihrer öffentlichen Anerkennung erklären; und sie gerietstgar nicht recht in den scherzenden Ton hinein, den Mädchenoft leicht gegen ihre Schrcibgötter, auch aus einer mit Seuf-zern und Wonnen überhäuften Brust, anzustimmen wissen.
Der Brunnenarzt Strykius, der sich ihm mit einemfestgenagelten Anlächeln gcgenübergesctzt, befiel und befühlteihn mit mehren Anspielungen und Anspülungen seiner Werke;aber der Hauptmann gab — bei seiner Unwissenheit über den