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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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Brust! Ucber die Tafel wölbten sich Kastanicnbäume in dieZweige hing sich goldncr Glanz, und die Lichter schlupftenbis an die Gipfel hinauf, über welchen die festen Sterneglänzten unten im Thale ging ein großer Strom, den dieNacht noch breiter machte, und redete ernst herauf ins lustigeFest in Morgen standen Helle Gebirge, auf denen Stern-bilder wie Götter ruhten und die Ton-Feen der Musikflogen spielend um das Ganze hinunter, hinauf und ins Herz.

Thcoda, durch jeden eignen Laut einen vom Dichter zuverscheuchen fürchtend, und für ihre sonst scherzende Gesprächig-keit zu ernst bewegt, stimmte wenig mit der redelustigcn Ge-sellschaft zusammen, welche desto lauter und herzhafter sprach,je mehr die Musik tobte; denn Tisch-Musik bringt die Men-schen zur Sprache, wie Vögel zum Gesang, thcils als Fcuer-uud Schwungrad der Gefühle, theilS als ein Ableitcr fremderSpür-Ohrcn.

Blos der Hauptmann konnte sein Ich nicht recht mobilmachen; er hatte so viele Fragen aus dem Herzen, daß ihm.alle Antworten schwer abgingen. Thcoda. welche schon nachNießcns Schilderung mehr Angräuzung an Nießische Leichtig-keit erwartet hatte, und vollends von einem Dichter, konntesich die in sich versenkte Einsylbigkeit nur aus einem stillenTadel ihrer öffentlichen Anerkennung erklären; und sie gerietstgar nicht recht in den scherzenden Ton hinein, den Mädchenoft leicht gegen ihre Schrcibgötter, auch aus einer mit Seuf-zern und Wonnen überhäuften Brust, anzustimmen wissen.

Der Brunnenarzt Strykius, der sich ihm mit einemfestgenagelten Anlächeln gcgenübergesctzt, befiel und befühlteihn mit mehren Anspielungen und Anspülungen seiner Werke;aber der Hauptmann gab bei seiner Unwissenheit über den