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Der Hauptmann machte, d. h. zeigte die größten Angenseines Lebens; er fand in diesem Badeorte zu viel Wirrwarrs-Knoten. Doch aus Dankbarkeit gegen das Mädchen, dasheute einen so kühnen Antheil an seinem Schicksale genommen,sagt' er nur: „das schöne Fräulein, dem ich viel Dank schul-dig bin, hat blos Ihren Namen zu nennen vergessen."
„So seid Ihr Volk — wandte sich der Vater an dieTochter —; wenn Ihr nur Eure Tausnamen habt, unterBriefen und überall; nach des Vaters Namen fragt Ihrkeinen Deut. Ich und sie heißen Katzenbcrger, Hr. v. Theu-dobach!"
Der Hauptmann, der, nach mathematischer Methode, ausallen bisherigen Hindeutuugcn auf einen Briefwechsel mit ihmgar nichts hcraussummirt hatte, als den Heischesatz, daß manhier erst hinter manches kommen müßte, setzte, wie jeder Stern-schcr, fest: „Zeit bringt Rath; ein jeder Stern, besondersein Bartstern, muß erst einige Zeit rücken, bevor man dieElemente seiner Bahn aufschrcibt; folglich rücke der heutigeAbendstcrn nur weiter, so weiß ich manches und rechne weiter."Man setzte sich zu Tisch, und Theoda sich neben den Haupt-mann; Erdferne von ihm wäre ihr diesen Abend Wintertodgewesen. Sie hatte noch auf väterliche Nachbarschaft gerech-net; aber der Doktor, der sich von beiden Leuten nichts ver-sprach, als einen Abend voll dichterischer Sachen, einen Teichvoll schwimmender Blüten, ohne Karpfen und Karauschen undHechte, hatte sich längst wcggcbettct unten hinab; und vomDoktor hatte sich wieder weit abgebettet der BrunncnarztStrykius, in einer geistigen Ehescheidung von Tische. Theodaschwieg lange neben dem geliebten Manne, aber wie vollWonne und Reichthum! Und alles um sic her überfüllte ihre