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durch Heilmittel nicht heilen wollte, so sehr war er ergrimmt;nnd er war entschlossen, ihn durch zuvorkommende Unhöflich-keitcn, wo möglich, zu einer zu zwingen, und als umrollenderWcberbaum das hin und her fliegende Weberschiffchen zu be-arbeiten. Es ist indeß oft eben so schwer, manche grob zumachen, als andere höflich.
Zu Hause setzte er in Strykius Namen einen öffentlichenWiderruf von dessen Rezensionen aus, den er ihn zu un-terschreiben und herauszugeben in der Prügclstunde zwin-gen wollte.
22. S u m m u l a.
N i e ß i a n ci.
Hr. v. Nieß lud auf Abends, gegen ein unbedeutendesEinlaßgeld, die Badcgcscllschaft zu seinem musikalischen Dekla-matorium des besten Thcudobachischcn Stückes, betitelt: „DerRitter einer größern Zeit," auf Zetteln ein, die er schon fer-tig gedruckt mitgebracht hatte, bis ans einige leere Vakanz-Rahmen oder Logen, welche er mit Inhalt von eigner Handbesetzen wollte. Fünfzig solcher Zettel ließ er austhcilcn, undsagte mit inniger Liebe gegen jeden und sich: „warum wollt'ich so vielen Menschen aus entgegengesetzten Winkeln Deutsch-lands, denen ein Buchstabenblättchen von mir vielleicht eineewige Reliquie ist, und zwei geschriebene Worte vielleicht mehr,als tausend gedruckte von mir, warum sollt' ich ihnen dieseFreude nicht mit nach Hause geben?"