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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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das sich, als ewiger Bettelbrief, gern auf- und zubrechen, alsewiges Friedeninstruincnt gern brechen läßt das eine Ohr-feige empfängt, und zornig heraussährt, cs erwarte nun, daßman sich bestimmter ausdrücke das nicht sowol zu einemarmen Hunde und Tcnfel, als zu einem niesenden fürstlichenmit Silbcrhalsband sagt: Gott helf, oder conteuteinsntdessen Zunge der ewig geläutete Klöppel in einer Leichenglockeist, welche ansagt: ein Mann ist gestorben, aber schon unge-borcn das erst halb, ja dreiviertels erschlagen sehn will,bevor cs dem Thätcr geradezu heraussagt aus dem Todtcn-bcttc im Kodizill, cs sei dessen erklärter Todfeind das jederso oft zu lugen zwingen kann, als er eben will, weil cs .sichgern widerspricht, sobald man ihm widerspricht und dem nurder Feind gern begegnet, und nur der Freund ungern.-

Indem ich ein solches Wesen mir selber durch den Pinselund das Gemälde näher vor das Auge bringe: erwehr' ichmich doch nicht eines gewissen Mitlcidcns mit solchen tausend-fach cingcknicktcn Seelen, die nun Gott einmal so dünnhal-mig in die Erde gesäet hat; und welchen, obwol am wenig-sten durch schnelles Aufschraubcn, doch auch nicht durch schwe-res Niederdrücken auszuhclfen ist, sondern vielleicht durchallmäligcs Ermuntern und Aufwinden, und durch Abwendcnder Versuchung.

Aber an das Letzte war bei Katzenbcrger nicht zu den-ken. Des Brunnenarztcs Sprech - und That-Marklosigkeit,neben seiner harten, heißen Schreib-Strengflüssigkeit im Rich-ten, setzten in ihm nun den Vorsatz fest, den Badearzt aufeine ausgedehnte Foltcrleitcr von Aengsten und Ehren-Giftenzu setzen, und ihn erst auf der obersten Stufe zu empfangenmit dem Prügel. Strykins war der erste Pazient, den er

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