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„Thun Sic, was Sie wollen, Humorist; nur sein Sieheute mit Ihrer blühenden Tochter mein Gast im großenBrunnensaale," sagte Strykius; er fand seine Bitte gern ge-währt, und schied mit einem eiligen Handdruck, um einem jverdrießlichen Grafen zu antworten, der eben gesagt: „lb'ran-dieiuent, ülr. üleckeciu, ich habe bisher von dem detcstabeluGesöff nur die Hälfte Ihrer vorgeschriebencn Gläser ver- j
schluckt; ich verlange nun durchaus blos diese Hälfte ver- ^
ordnet." !
„Gut, versetzte er, von morgen an dürfen Sic keck mit jder bisherigen Hälfte sortfahren."
Diese Antwort vernahm noch der Doktor mit unsäglichemIngrimm; er, der sich von keinem Generale und Ordens-Generale und Kardinale nur eine einzige von 1000 verord-nctcn Mcrkurialpillcn hätte abdiugen lassen. Strykius mildeHöflichkeit verdroß ihn mehr, als die größte Grobheit gethanhätte, auf die er, zufolge der anonymen in den Rezensionen,so gewiß gczählet hatte; einen rauhen, widcrhaarigen, stäm- ^migen Mann hatte er zu finden gehofft, dem der Kopf kaum !anders zu waschen ist, als durch Abrcißcn oder Abhaareu des- ^selben, wenigstens einen Mann, der, wie ein Teich, unter sei- ^neu weißen Wasser-Blüten scharfgczähnte Hechte verbärge —— ^aber er, ein so gebognes, wangcnfcttes, gehorsamstes, unter-thänigstcs Zier-Männchen, das noch niemand ein hartes Wort ^gesagt, als etwa Frau und Kindern, gegen niemand ein Ele-phant, als gegen Elephanten-Käfer und Elephantcn-Ameisen!...Nichts erbittert mehr, als anonyme Grobheit eines abgesüßtenSchwächlings!
Allerdings gibt es ein oder das andere Wesen in derWelt, das Gott selber kaum stärken kann, ohne den Tod —