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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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wünscht." Strykius fragte:wahrscheinlich Hab' er seineschöne Tochter als ihr bester Brunnenmedikus hierher beglei-tet, wenn sie das Bad gebrauche."

Nicht eines zu gebrauchen, antwortete er, sondern einemBadegaste eines zuznbereiten und zu gesegncn, sei er angc-langt."Also auch im Umgänge der scherzhafte Mann,als den ich Sie längst aus Ihren epistolm kenne? Doch Scherzbei Seite," sagte Strykius, und wollte fortfahren.Nein,dieß hieße Prügel bei Seite, sagte der Doktor. Ich bin wirk-lich gesonnen, einen kritischen Anonymus von wenig Gewicht,den ich hier finden soll, aus Gründen, so lange wir beide,nämlich er und ich, es anshalten, was man sagt, zu prügeln,zu dreschen, zu walken. Jndeß will ich als ein Mann, dersich beherrscht, nur stufenweise verfahren, und früher seineEhre angreifcn, als seinen Körper."

Nun diesen Scherz-Ernst abgethan sagte der Brun-nenarzt, sich todtlachcn wollend so versprcch' ich Ihnen hierwenigstens fünf Freunde des Verfassers der Hämatologie, Män-ner vom Handwerk."

Es soll mich freuen, sagte der Doktor, wenn einer dar-unter mich rezensiert hat, wcil's eben das Subjekt ist, demich, wie ich Ihnen schon anvcrtrant, so viel Hirn ausschlagenwill, als ein Mensch ohne Lebensgefahr entbehren kann, wel-ches, wie Sie wissen, bis ans zwei Unzen steigt, cs müßtedenn scyn, daß ich aus Liebe mich auf bloßes Einschlagen derHirnschale cinzögc. Wenn schon jener Festung-Komman-dant jeder davonlanfendcn Schildwache fünf und zwanzigStreiche anszählen ließ, die einen Geist gesehen: wie vielmehr kann ich einer kritischen geben, die keinen Geist in mci->cn Werken gesehen! Wie?"

Iran' Paul'» ausgew. Werke. XV. >7