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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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gerschcn Werke gewesen, den ihr Verfasser auszustäupcn sichvorgesetzt. Auf Musensitzcn wie in Pira die zugleichrczensircnde Musenvätcrsitze sind, ist's sehr leicht, da alle dieseKollegien unter einander kommuniziren, den Namen des apo-kalyptischen Thiers oder Unthiers zu erfahren; blos in Markt-flecken und Kleinstädten wissen die Schnlkollegcn von nichts,sondern erstaunen. Mehr als durch alle Strykischcn Rezen-sionen in der allg. deutschen Bibliothek, in der oberdeutschenLitcraturzeitnng u. s. w., war der milde Katzcnberger erbit-tert geworden durch lange, grobe, hämische und späte Antwor-ten auf seine gelehrten Antikritiken. Denn dem Doktor war'sschon im Leben blos um die Wissenschaft zu thun, geschweigein der Wissenschaft selber. Da er indeß eine unglaublicheKraft zu passen besaß: so sagte er ein akademisches Semesterhindurch blos freundlich:ich koch's," und tröstete sich mitder Hoffnung, den Brunncnarzt persönlich in der Badezeitkennen zu lernen.

Diese sehnsüchtige Hoffnung sollte ihm heute erfüllt wer-den, so daß ihm, statt des Potzneusiedlischcn Galgenstricks,wenigstens der Manlbronncr Strick oder Strykius zu Theilwurde. Er traf unten an dem Brunnenhanse dem Jndu-strickomptoir und Marktplatze eines Brunnenarztcs denverlangten. Der Brunncnarzt lief, da er mit der gewöhnli-chen Neugier dieses kürzesten Amtes schon Katzenbergers Na-men erjagt hatte, ihm entgegen, und konnte, wie er sagte, dieFreude nicht ausdrücken, den Verfasser einer Iineiukitolo-iaund einer epistoin cke monstris und cle ralliv euninu persön-lich zu hören und zu benützen, und ihm, wo möglich, irgendeinen Dienst zu leisten.Der größte, versetzte der Doktor,sei dessen Gegenwart, er habe längst seine Bekanntschaft ge-