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danken, als allein ihrem Herzen? — Hätte er die Erfahrungder Soldaten und Dichter nicht gehabt, zu siegen wie Cäsar,wenn er käme und — gesehen würde, oder gar gehört, — wiedenn schon am Himmel der Licbestern sich nie so weit vomdichterischen Sonnengott verliert, daß er in Gegenscheinoder Entgegensetzung mit ihm gericthe —; wäre dieß nichtgewesen, Nieß würde anders prangen in dieser Geschichte.
Im Fugnitzcr Wirthshaus gcrieth er mit sich in folgen-des Selbgcspräch: „Ja, ich wag' cs heute, und sag' ihr alles,mein Herz und mein Glück. — Blickt sic neben mir alleinin den stillen Mond und auf die Gräber, und in die Blüten:so wird sie das Wort meiner Liebe besser verstehen; o dam:soll das reine Gcmüth den Lohn empfangen, und der geliebteDichter sich ihm nennen. Wenn sie aber Nein sagte? — Kannsic cs denn? Geb' ich ihr nicht meinen Stand und alles undmein Herz? Und bist du denn so nnwerth, du armes Herz?Schlägst du nicht für fremde Freuden und Leiden stark? Undnoch niemand Hab' ich unglücklich machen wollen. Nicht starkgenug ist mein unschuldiges Herz, aber ich hasse doch jedeSchwäche und liebe jede Kraft. O wären nur meine Ver-hältnisse anders, und hätt' ich meine Scelcnzwccke erreicht:ich wollte leicht trotzen und sterben. Woraus schöpft' ich dennmeinen „Ritter größerer Zeit," als aus meiner Brust? —Meinetwegen! — Sagt sie doch Nein, und verkennt mich, undliebt nur den Autor, nicht den Menschen: so bestraf' ich sieim Badeort und nenne mich — und dann verzeih' ich ihr dochwieder von Herzen."
Am Ende, und zumal hier nach dem Lesen dieses Selb-gcsprächs, werf' ich mir selber vor, daß ich vielleicht meinemfatalen Hange zum Scherztreiben zu weit nachgegeben, und