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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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zu scheuen. Er lief schon als Kind gern ans Berge und indie Natur; und so war er auch schon als Kind vor seinemnennten Jahre unsterblich verliebt. Närrisch ist's doch, daßman dergleichen an großen Menschen als so etwas Großesnimmt, da man ja bei sich und andern nicht viel darausmacht. Hr. v. Nieß erzählte mir eine köstliche, längst ab-geschloßnc Geschichte von seiner ersten Liebe, als eines Knabenvoll Zärte nnd Glnth und Frömmigkeit; sic soll Dir einmalwohlthun, wenn ich sie Dir in Dein Wochenbett hinein werfe.Nur macht's der liebe Vater durch Mienen nnd Worte jedemgar zu schwer, dergleichen vorzntragcn; anzuhören weni-ger, denn ich bin an ihn gewöhnt er wirst oft, wie Duja weißt, EiSspitzcn ins schönste Feuer, ans die niemand inganz Pira gefallen wäre, nnd bringt damit den Gcrührtcstenzum Lachen. Er nennt unser ewiges Sprechen über unfernDichter ein holländisch-langes Glockenspiel. Freilich kenntihn Hr. v. Nieß nicht, oder will es nicht; so seltsam fragt erihn an. Ich habe Dir ihn überhaupt noch nicht gemalt, somag er mir denn sitzen ans dem Kutschenkissen. Recht klugwird man nicht ans ihm; er wirft nicht sich, aber das Geldweg (fast zu sehr). Er schimmert und schneidet, wie derDemant in seinem Ringe; nnd ist doch weich dabei, und stetsauf der Jagd nach warmen Augenblicken. Ein Held ist erauch nicht, ja nicht einmal eine Heldin; vor dem kleinstenStachclchen fährt er in die Bicncukappe wie ich Dir nach-her meine eigne Perücke als Beweis und Bicnenkappc vorzei-gen will. Ucbrigcns hat er alle nachgiebige Bescheidenheitdes Weltmannes, der sich aus die Voraussetzung seines Werthsverläßt nnd dabei sein, sein und sonst mehr. Dicßist aber eben der Punkt; von sich spricht er fast kein Wort,