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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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der ihm doch ins Gesicht gesagt, seine Nasenwurzel sei zudünn. Schwerlich sind Wurzclwörtcr eines solchen Acrgcrsje auszuziehcn, und ans der Nasenwurzel wird ein Nießda es etwas andres sehn würde, wenn statt der Eitelkeit blossein Stolz beleidigt worden immer etwas Stechendes gegenden Doktor wachsen lassen.

Dafür aber zog sich aller Weihrauch, den die Tochter fürden Vater verbrannte, auf sic selber zurück in Nicßcns Nase,und am Ende könnt' er sie kaum anhörcn vor Anblicken; sodaß ihm nichts fehlte zu einer Poetischen Umhalsung Theoda's,als der wahre Schlaf des alten Fuchses. Jndcß ging er ansandere Weisen über, Lieben auszusprcchen, und legte solche aneinem bekannten Thcudobachischcn Schauspiel:Die scheueLiebe," zergliedernd auseinander. Ein Bühncn-Dichter vielerStücke, oder ein Kunstrichtcr aller Stücke hat oder ist leichteine Schiff- und Esclbrücke in ein Weibcrherz. Darüber ver-sank doch der Doktor vor Langweile aus dem vorgcträumtcnSchlaf in einen ächten, und zwar bald nach Nießcns schönenwahren Worten:jungfräuliche Liebe schlummert wol, «ber-ste träumt doch."

Als er ganz spät aufwachte, sagt' er, halb im Schlafe:natürlich schläft sic und träumt darauf." Nur Nicßcn wardieser ihm zugehörige Sinnspruch deutlich und erinnerlich, under dachte leise:seht den Dieb!"

Eben watete ihnen im Sande ein Bekannter der Familieentgegen, der sogleich sich umkchrte, als er in die Taschen griffund den Wagen erblickte. Es ist bekannt, daß cs der Winkel-Schul-Direktor Würfel war, ein seines Männchen. DerDoktor ließ ihm schnell nachfahren, um das Umwcndcn zubegreifen. Eingeholt kehrte der Direktor sich wieder um und