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gegründet, der mit schlauen grauen Blitz-Augen vor ihn trat,den Säbelschnäbler streichelnd; Nieß legte — nach einer kur-zen Anzeige seiner Person und seines Gesuchs — ein RöllchenGold auf den Nähtisch, mit dem Schwure: „nur unter dieserBedingung aller Auslagen nehm' er das Glück an, einem dergrößten Zergliederer gegenüber zu scyn."— „Uiat! Es ge-fällt mir ganz, daß Sie rückwärts fahren, ohne zu vomi-rcn; dazu bin ich verdorben durch die Jahre." Der Doktorfügte noch bei, daß er sich freue, mit dem Freunde einesberühmten Dichters zu fahren, da er von jeher Dichter fleißiggelesen, obwol mehr für physiologische und anatomische Zwecke,und oft fast blos zum Spaße über sic. „Es soll mir über-haupt lieb scyn, fuhr er fort, wenn wir uns gegenseitig fassenund wie Salze einander neutralisieren. Leider Hab' ich dasUnglück, daß ich, wenn ich im Wagen oder sonst Jemandetwas sogenanntes Unangenehmes sage, für satirisch verschrienwerde, als ob man nicht jedem ohne alle Satire das ins Ge-sicht sagen könnte, was er aus Dummheit ist. Jndeß gefälltIhnen der Vater nicht, so sitzt doch die Tochter da, nämlichmeine, die nach keinem Manne fragt, nicht einmal nach demVater; mißlingt der Wiuterbau, sagen die Wctterkundigen,so gcräth der Sommerbau. Ich sand's oft."
Dem Dichter Nieß gefiel dieses akademische Pctrefakt un-endlich, und er wünschte nur, der Manu trieb' es noch ärger,damit er ihn gar studircn und vermauern könne in ein Pos-senspiel als komische Maske und Karyatide. „Vielleicht istauch die Tochter zu verbrauchen, in einem Trauerspiele,"dacht' er, als Theoda eiutrat, und von uachweincndcr Liebeund von Jugendfrische glänzte, und die durch die frohe Nach-richt seiner Mitsahrt neue Stralen bekam. Jetzo wollte er