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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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Wie, Bona, sürcht' ich denn den großen Dichter nicht?Kaum ihn anzuschcn, geschweige anznreden wag' ich!" sagtesic.Vor Kotzcbue wolltest du dich auch scheuen; und thatestdoch dann keck und mausig," sagte Bona.Ach, innerlichnicht," versetzte sic.

-Allerdings nähern die Weiber sich hohen Häuptern undgroßen Köpfen was keine Tautologie ist mit einerweniger blöden Verworrenheit, als die Männer; indeß ist hierSchein in allen Ecken; ihre Blödigkeit vor dem Gegenständeverkleidet sich in die gewöhnliche vor dem Geschlecht; - derGegenstand der Verehrung findet selber etwas zu verehren vorsich und muß sich zu zeigen suchen, wie die Frau sich zudecken; und endlich bauet jede auf ihr Gesicht;mauküßt manchem heiligen Vater den Pantoffel, unter den manihn zuletzt selber bekommt," kann jede denken.

Und was wäre cs denn, fuhr Thcoda fort, wenn eindichtcrvollcs Mädchen einem Herder oder Göthc öffentlich aufeinem Tanzsaalc um den Hals fiele?"

Thu' cs nur deinem Thcndobach, sagte Bona, so weißman endlich, wen du hcirathen willst!"Jeden versprcch'ich dir der nachkommt; Hab'ich nur einmal meinen männ-lichen Gott gesehen, und ein wenig angcbctct: dann spring'ch gern nach Hanse, und verlobe mich in der Kirche mit sei-nem ersten besten Küster oder Balgtreter, und behalte jenenm Herzen, diesen am Halse."

Bona ricth ihr, wenigstens den Hrn. v. Nicß, wenn ermitsahre, unterwegs recht über seinen Freund Theudobachauszuhorchen, und bat sie noch einmal um weibliche Schleich-tritte. Sie versprach's ihr, und deshalb noch einen täglichenBericht ihrer Badrcise dazu. Sie schien nach Hause zu trach-